So stellt man Fotos frei

Von Masken und Kanälen
Wie zaubert man eine Person oder einen Gegenstand von einem Bild in ein anderes? Fotos freistellen ist kein Problem im digitalen Zeitalter.
Das Objekt der Begierde mit dem Photoshop-Lasso einfangen, kopieren und in das Zielbild einfügen. Fertig!

Der Pfad ist das Ziel
Bei klaren Formen, die sich deutlich von der Umgebung abgrenzen, mag die Lasso-Methode manchmal funktionieren.
Wenn es um detaillierte Bereiche geht und keine störenden Pixel ausgewählt werden sollen, ist das etwas gewöhnungsbedürftige Pfadwerkzeug der exaktere Weg.

Nur für Grenzgänger
Schwieriger wird es bei Pflanzen, Tieren mit Fell oder Menschen mit wehenden Haarsträhnen. Hier versagen die üblichen Lösungen.
Auch Programme und Funktionen, die speziell für diese Aufgaben angeboten werden, stoßen oft an ihre Grenzen.
Um Fotos professionell freizustellen, ist es notwendig, tiefer in die Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung einzutauchen.

Die Entdeckung der Langsamkeit
Ungeduldige seien gewarnt: Schnell geht hier gar nichts!
Profis der Bildbearbeitung arbeiten mit einer aufwändigen Kombination von Freistellwerkzeugen,
Farbkanal-Berechnungen und Ebenenmasken, in denen die Transparenz der Bildpixel differenziert gesteuert werden kann.
Bei feinen Randbereichen werden die Konturen abschließend noch mit farbverändernden Werkzeugen aufgehellt und abgedunkelt.
Das perfekt freigestellte Bild erfordert also Zeit und Geduld, wenn das Ergebnis sehenswert sein soll.